Plötzlich hohes Fieber
Abrupter Beginn mit Temperaturen über 38,5 °C, häufig begleitet von Schüttelfrost.
Sieben Endemiegebiete, kein Impfstoff, eine klare RKI-Empfehlung: FFP3-Maske, Handschuhe, Flächendesinfektion. Alles bewährt verfügbar — ab Lager, mit Prime-Versand.
Keine Mensch-zu-Mensch-Übertragung. Hauptüberträger ist die Rötelmaus.
Erhöhtes Aufkommen in den wärmeren Monaten — abhängig von Mast- und Nagerjahren.
Empfohlen bei Arbeiten in potenziell kontaminierten Bereichen.
Endemiegebiete mit erhöhten Fallzahlen — siehe Abschnitt Risikogebiete.
Auf dem niederländischen Kreuzfahrtschiff MV Hondius kam es zu einem Ausbruch des Andes-Virus — einem südamerikanischen Hantavirus-Stamm. Drei Personen starben, darunter eine Deutsche. Sieben Fälle wurden bestätigt oder gemeldet. Das Schiff war am 1. April 2026 von Südargentinien aufgebrochen.
Wichtig: Das Andes-Virus (Südamerika) unterscheidet sich vom deutschen Puumala-Virus (Europa). Für in Deutschland lebende Personen gilt weiterhin die bewährte RKI-Empfehlung: FFP3-Maske bei Arbeiten in Risikogebieten.
Das RKI empfiehlt FFP3-Masken für Personen, die in Endemiegebieten arbeiten oder leben. Sofortiger Prime-Versand über Amazon.
Hantaviren sind weltweit verbreitete Erreger, die in Deutschland vor allem durch das Puumalavirus ausgelöste Erkrankungen verursachen. Übertragen werden die Viren durch Ausscheidungen infizierter Rötelmäuse — vornehmlich durch die Inhalation virushaltigen Staubs, etwa beim Aufwirbeln getrockneter Nagetierausscheidungen.
Ein Risiko besteht insbesondere bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen: Aufräumen alter Scheunen, Schuppen oder Keller, Harken von Waldboden, Garten- oder Forstarbeit in Endemiegebieten sowie das Reinigen von Lagerräumen, in denen sich Mäusepopulationen aufgehalten haben. Die Inkubationszeit beträgt meist 2 bis 4 Wochen; das Krankheitsbild ähnelt zunächst einer schweren Grippe.
Schwere Verläufe sind in Deutschland selten, können jedoch eine akute Nierenfunktionsstörung (HFRS) mit Krankenhausaufenthalt zur Folge haben. Eine ursächliche Therapie oder ein zugelassener Impfstoff stehen in Deutschland derzeit nicht zur Verfügung — entsprechend hat die Expositionsprävention zentrale Bedeutung.
Hantavirus-Fälle treten deutschlandweit auf — sieben Endemiegebiete weisen jedoch über mehrere Jahre hinweg deutlich erhöhte Fallzahlen auf.
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Hantavirus-Fälle treten deutschlandweit auf — die ausgewiesenen Risikogebiete zeigen lediglich erhöhte Fallzahlen über mehrere Beobachtungsjahre hinweg.
Das Krankheitsbild beginnt typischerweise abrupt und wird in den ersten Tagen häufig mit einer schweren Grippe verwechselt. Eine frühzeitige ärztliche Abklärung ist entscheidend.
Abrupter Beginn mit Temperaturen über 38,5 °C, häufig begleitet von Schüttelfrost.
Heftige Schmerzen in Stirn, Lendenbereich und Flanken; oft als „grippeartig schwer" beschrieben.
Gelegentlich verschwommenes Sehen oder Akkommodationsstörungen — meist vorübergehend.
Eingeschränkte Urinausscheidung, Eiweiß im Urin — Leitsymptom des HFRS-Verlaufs in schweren Fällen.
Atemnot, Husten, in seltenen Fällen Flüssigkeitsansammlung — sofortige ärztliche Abklärung nötig.
Übelkeit, Erbrechen, Mattigkeit — können dem Fieber vorausgehen oder es begleiten.
Bei Verdacht ärztliche Abklärung suchen. Weisen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aktiv auf einen möglichen Kontakt mit Nagetieren oder kontaminiertem Staub hin — das erleichtert die Differentialdiagnose erheblich.
Schutz ansehenDa kein Impfstoff verfügbar ist, beruht die Prävention auf der Reduktion der Exposition. Drei Maßnahmen werden im RKI-Merkblatt explizit empfohlen.
Eng anliegende, partikelfiltrierende Halbmaske der Schutzstufe FFP3. Bei Arbeiten in potenziell kontaminierten Bereichen ist sie laut RKI-Merkblatt empfohlen, um die Inhalation virushaltigen Staubs zu vermeiden.
Beim Kontakt mit Nagetierausscheidungen, toten Tieren oder kontaminierten Materialien. Nach Gebrauch getrennt entsorgen und Hände gründlich waschen.
Kontaminierte Flächen vor dem Reinigen mit haushaltsüblichem Reiniger oder Desinfektionsmittel anfeuchten — niemals trocken kehren oder absaugen.
FFP3-Maske, Einweghandschuhe und Reinigungsmittel als zusammengestelltes Set bei unserem Partner.
Die hier dargestellten Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung oder Untersuchung. Inhalte basieren auf dem RKI-Merkblatt für Ärzte „Hantavirus-Infektionen", Stand 2024, sowie öffentlich zugänglichen Fachpublikationen. Verlinkungen auf Drittanbieter (z. B. hantavirus-schutz.de) bedeuten keine Garantie der Wirksamkeit der angebotenen Produkte.
Eine kompakte 8-seitige PDF: Was Sie bei Arbeiten in Risikogebieten beachten müssen — inklusive RKI-Empfehlungen, Reinigungsabläufen und einer ausdruckbaren Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Antworten auf die häufigsten Fragen zur Übertragung, Symptomatik und zum richtigen Schutz.
Eine Hantavirus-Infektion erfolgt fast ausschließlich durch das Einatmen virushaltigen Staubs, der bei der Aufwirbelung von getrockneten Ausscheidungen infizierter Rötelmäuse entsteht.
Typische Risikosituationen sind das Aufräumen von Scheunen, Schuppen oder Kellern, Garten- und Forstarbeit in Endemiegebieten sowie das Reinigen von Lagerräumen mit Mäusebefall. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet in Deutschland nicht statt.
Das Robert Koch-Institut empfiehlt für Arbeiten in potenziell kontaminierten Bereichen das Tragen einer partikelfiltrierenden Halbmaske der Schutzstufe FFP3 (gemäß CE EN 149).
FFP3-Masken filtern mindestens 99 % der Aerosolpartikel und sind damit für den Schutz vor virushaltigem Staub geeignet. Achten Sie auf einen dichten Sitz und eine korrekte Anwendung.
Die in Deutschland verbreitete Puumalavirus-Variante verläuft in der Mehrzahl der Fälle mild bis moderat, ähnlich einer schweren Grippe. Schwere Verläufe mit Nierenbeteiligung kommen vor und können einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen.
Tödliche Verläufe sind in Deutschland sehr selten. Eine ärztliche Abklärung bei Verdacht ist dennoch dringend ratsam.
Vor dem Betreten mindestens 30 Minuten gründlich lüften. Während der Arbeit eine FFP3-Maske und Einweghandschuhe tragen. Nagetierausscheidungen niemals trocken kehren oder absaugen — sie zuvor mit haushaltsüblichem Reiniger befeuchten und anschließend feucht aufwischen.
Kontaminierte Materialien (Putzlappen, Handschuhe) in einem fest verschlossenen Beutel über den Hausmüll entsorgen. Hände gründlich waschen, Arbeitskleidung bei mindestens 60 °C waschen.
In Deutschland ist derzeit kein Impfstoff gegen Hantaviren zugelassen. Auch eine kausale Therapie steht nicht zur Verfügung — die Behandlung erfolgt symptomatisch, in schweren Fällen stationär.
Aus diesem Grund hat die Vermeidung der Exposition zentrale Bedeutung.
Die Hauptsaison für Hantavirus-Infektionen liegt in den Monaten Mai bis Oktober. In sogenannten „Mastjahren" der Buchen können die Fallzahlen aufgrund hoher Rötelmaus-Populationen deutlich ansteigen.
In besonders ausgeprägten Mastjahren — wie etwa 2012 und 2017 — wurden zeitweise mehr als 2.000 Fälle jährlich gemeldet.
Ja — der direkte oder indirekte Nachweis von Hantaviren ist gemäß § 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG) namentlich meldepflichtig, sofern der Befund auf eine akute Infektion hindeutet. Die Meldung erfolgt durch das Labor an das zuständige Gesundheitsamt.